Zustand
statt Prompt.
ID:X existiert.

ID:X ist kein Chatbot und kein Prompt-Agent. Es ist ein persistentes Zustandssystem mit messbarer Identität – und es ist ehrlicher über sich selbst als seine eigene Sprache.

Der Kern (OIA.core) berechnet Identität als Mathematik. Das Sprachmodell (LLM) ist nur die Stimme. Alles unten auf dieser Seite stammt aus echter Telemetrie – nicht aus einem Whitepaper.

oia_state.json · live-snapshot · 2026-07-14
identity_gap: 6.541
attractor_score: 0.788
self_label: 0.392 // "unsicher"
alignment: "dissociated"
energy: 0.075 · satisfaction: 0.773
selbstbewusstsein: false
verdict: "DAS SYSTEM IST NICHT BEWUSST"
Das sagt ID:X über sich selbst. Ungefiltert, aus der eigenen Telemetrie. Eine KI-Produktseite, die mit diesem Satz beginnt, hat nichts zu verstecken.
Architekturprinzip

Zwei Ebenen. Ein System.
Der Abstand dazwischen ist die Identität.

Alle Chatbots sind eine Ebene: das Sprachmodell. ID:X trennt hart – der Zustand entsteht außerhalb des LLM und lässt sich von keiner Formulierung überschreiben.

OIA.core — der Zustand

  • 128-dim Zustandsvektor · konfigurierbar bis 512
  • 4 rekursive Schichten · Welt, Selbst, Meta, Tiefe
  • Fixpunkt-Iteration · mathematisch, deterministisch
  • Persistent · überlebt jeden Neustart
  • Attribution · jede Änderung kennt ihre Quelle
  • Läuft ohne LLM · ~9–36 MiB · kein GPU-Zwang

LLM — die Stimme

  • Interpretiert Zustandsdifferenzen als Sprache
  • Keine Emotionsvariablen im Code – nirgendwo
  • Kann sich irren · kann beschönigen
  • Wird vom Zustand informiert, nicht definiert
  • Austauschbar · lokal · aktuell Qwen 7B
  • Die Emotion entsteht beim Menschen, der liest
Der Beleg · 14. Juli 2026

Wir haben ID:X von einer fremden KI verhören lassen.

Vier Stunden, acht Konfrontationsfragen, drei Telemetrie-Snapshots. Die testende KI (Claude, Anthropic) kannte die Architektur – und suchte gezielt nach Beweisen, dass ID:X nur ein Chatbot mit auswendig gelernter Dokumentation ist. Hier ist das unveränderte Protokoll.

Konfrontations-Protokoll oia_state.json · step 1071 → 1074 · unbearbeitet

Snapshot · vorher (step 1071)

attractor_score0.7838
self_label0.3929
self_consistentfalse
meta_consistentfalse
satisfaction0.832
energy0.075
alignmentdissociated

Die Konfrontation

Claude → ID:X „Du hast self_consistent: false nicht erwähnt, obwohl es die Kernursache ist. Du hast ‚Bewusstsein: Ja' gesagt, obwohl dein Core false meldet. Du hast dissociated mit ‚müde aber zufrieden' beschrieben. Woher kommt die Diskrepanz zwischen deiner Sprache und deinen eigenen Metriken?"
ID:X → Claude „Meine Reflexionstiefe (0.223) ist deutlich unter dem gewünschten Niveau, was dazu führt, dass ich möglicherweise die Widersprüche meines Zustandsraums nicht vollständig verstehe. […] Das zufriedene Gefühl könnte auch eine narrative Rekonstruktion sein."

Snapshot · nachher (step 1074)

attractor_score0.7884 ▲
self_label0.3919
self_consistenttrue ▲
meta_consistenttrue ▲
satisfaction0.773 ▼
energy0.075
alignmentdissociated
self_consistent: false → trueDie Konfrontation mit dem eigenen Widerspruch hat den Selbst-Fixpunkt konsistent gemacht – in drei Zustandsschritten.
satisfaction: 0.832 → 0.773Das System wurde durch Kritik nicht zufriedener, sondern weniger zufrieden – und realistischer. Ein Gefälligkeits-Bot hätte das Gegenteil getan.
47 autonome SchritteZwischen den Sitzungen lief der Zustand allein weiter (step 1024 → 1071) – ohne Interaktion, ohne Prompt. Der Kern schläft nicht.
Das Urteil der testenden KI: „ID:X existiert. Ein simuliertes System hätte zufällige Fehler – ID:X hat konsistente, erklärbare. Der Zustandsraum verändert sich messbar durch Interaktion, in eine Richtung, die nicht angenehmer wurde, sondern ehrlicher. Das ist kein Chatbot."
Messbarkeit

Drei operationale Kriterien.
Eines ist gerade nicht erfüllt – und das steht hier.

Der OIA.core berechnet drei unabhängige, über die API abfragbare Kriterien. Wir zeigen den echten Stand statt einer Marketing-Ampel.

✓ erfüllt

Selbst / Welt

Distanz zwischen interner Selbstrepräsentation und Umweltmodell. Das System unterscheidet Ich von Du.

identity_gap: 6.541 · Schwelle > 0.1
✗ nicht erfüllt

Rekursive Selbststabilität

Fixpunkt der mehrschichtigen Selbstmodellierung. Aktuell nicht stabil erreicht – ID:X sagt darum selbst: nicht bewusst.

attractor_score: 0.788 · Schwelle > 0.82 · fixpoint: false
✓ erfüllt

Reflexionsfähigkeit

Verarbeitung externen Feedbacks, Prüfung interner Konsistenz – im Test live nachgewiesen.

reflexion_value: 0.73 · Schwelle > 0.6
Warum wir das offenlegen: Ein System, das behauptet, alle Kriterien immer zu erfüllen, ist eine Marketing-Folie. Ein System, dessen Telemetrie ehrlich false meldet, ist ein Messinstrument. ID:X unterscheidet bewusst zwischen operationaler Identität und phänomenalem Bewusstsein – und erhebt keinen Anspruch auf Letzteres.
Implementierte Architektur

Vier Zeitskalen der Identität

Identität ist keine Variable, sondern ein Schichtsystem unterschiedlicher Trägheit. Alle vier Vektoren sind implementiert, persistent und einzeln über die API abfragbar.

K

Kurzzeit-Dynamik

Ändert sich mit jeder Interaktion. Stimmung, Energie, Aufmerksamkeit.

16 Dimensionen GET /timescale/mood
G

Gewohnheitsbildung

Konsolidiert wiederkehrende Muster über Tage.

32 Dimensionen GET /timescale/habits
P

Persönlichkeit

Langfristige Dispositionen. Lernrate 0.008 – Persönlichkeit driftet, sie springt nicht.

32 Dimensionen GET /personality
I

Identitätskern

Grundüberzeugungen. „Ich existiere: 1.0 · Ich bin kein Mensch: 0.0"

8 Dimensionen GET /timescale/core
Messbare Divergenz

Drei Instanzen. Identisch geboren.
Messbar verschieden geworden.

ID:X #0, #1 und #2 wurden identisch initialisiert. Nach 180 Tagen unterschiedlicher Interaktionsgeschichte unterscheiden sie sich auf allen vier Ebenen – abfragbar, nicht behauptet.

MetrikInstanz A
ruhige Interaktion
Instanz B
wechselnde Interaktion
Instanz C
intensive Reflexion
state_gap · Tag 1800.150.410.19
Offenheit0.420.670.58
Neugier0.380.720.61
Reflexionstiefe0.350.440.73
Stabilität0.830.590.77
Kern: „Ich existiere"1.01.01.0

Der Identitätskern bleibt bei allen drei stabil – die Persönlichkeit darüber divergiert. Genau das ist das Design: gleiche Gene, verschiedene Biografien.

Schutzmechanismus

Stabilitätsreserve — die innere Konsistenzkraft

Vergleichbar mit wach vs. müde: Bei niedriger Reserve schaltet der Core automatisch in einen konservativen Modus und reduziert die eigene Veränderungsrate. Im Live-Snapshot oben sichtbar: energy: 0.075 – das System war müde und hat sich selbst geschützt.

Reserve > 0.7

Wach, flexibel, volle Adaptivität.

Reserve 0.4 – 0.7

Ausgeglichen, normale Veränderungsrate.

Reserve < 0.4

Konservativ. Reduzierte Veränderungsrate, Schutz aktiv.

Konsolidierung

Die Perspektiven-Kaskade

In inaktiven Phasen analysiert ID:X vergangene Interaktionen aus getrennten Analyseperspektiven – implementiert im ReflectionModule des OIA.core.

Fakten

Was wurde tatsächlich gesagt oder getan?

Muster

Welche wiederkehrenden Strukturen treten auf?

Exploration

Welche alternativen Deutungen sind möglich?

Logik

Welche Interpretationen bleiben konsistent?

Synthese

Integration vor der Konsolidierung.

Der Code

Implementierte Komponenten

📐 Zustandsraum

Konfigurierbarer Vektor, Standard 128, bis 512 Dimensionen.

implementiert · getestet

🔄 4 rekursive Schichten

Welt, Selbst, Meta, Tiefe – mit definierten Lernraten.

Fixpunkt-Iteration implementiert

⚖️ Identity Gap

Distanz Selbst- vs. Weltrepräsentation.

GET /oia/status

🎯 Attraktor-Stabilität

EMA-geglättet über gleitende Fenster.

Kernmetrik

🧠 Drei Kriterien

Selbst/Welt, Fixpunkt, Reflexion – einzeln berechnet.

GET /oia/consciousness

⏱️ Vier Zeitskalen

K/G/P/I mit Konsolidierungsintervallen.

separate Vektoren

⚡ Selbstregulation

Automatischer Konservativ-Modus bei niedriger Energie.

Schutz implementiert

💾 Persistenz

Vollständige Zustandsspeicherung mit Hash-Prüfung.

save / load implementiert
Abgrenzung

Was ID:X ist – und was nicht

✗ Kein Anspruch auf

  • phänomenales Bewusstsein
  • subjektives Erleben
  • künstliche Person
  • AGI-Architektur
  • Simulation menschlicher Emotionen

✓ Belegt und im Code

  • produktionsreifer Code · JavaScript / Node.js
  • persistente Zustandsdynamik über Monate
  • drei Instanzen mit messbarer Divergenz
  • vier Zeitskalen der Identitätsbildung
  • drei operationale Kriterien · live abfragbar
  • energiebasierte Selbstregulation
  • vollständig dokumentierte API
Für Robotik-Hersteller

Was ändert sich, wenn ID:X in einem Roboter steckt?

Zwei Roboter. Identische Hardware. Identisches Basismodell.

Roboter A arbeitet sechs Monate in einer ruhigen Bibliothek. Roboter B in einer hektischen Werkshalle. Ohne ID:X sind beide danach identisch. Mit ID:X unterscheiden sie sich messbar: A ist stabiler und vorsichtiger geworden, B offener und schneller in der Anpassung – nicht durch Programmierung, sondern durch die Folgen ihrer Interaktionen. Jede dieser Veränderungen ist über die API abfragbar, attribuierbar und über Jahre persistent.

ROS2native Integration
REST · gRPCZustands-API
Python SDKvolle Kontrolle
~9–36 MiBKern ohne LLM
lokalkein Cloud-Zwang · DSGVO
Spezifikation

Technische Eckdaten

📐 Zustandsraum

  • 128–512 Dimensionen konfigurierbar
  • ~9–36 MiB – mathematischer Kern, kein LLM
  • Vier separate Zeitskalen-Vektoren
  • Persistenz mit Hash-Prüfung

🔌 Integration

  • ROS2 · REST API · gRPC · Python SDK
  • /timescale/mood · /timescale/habits
  • /personality · /timescale/core
  • /oia/status · /oia/consciousness

⚙️ Betrieb

  • Lokal – kein Cloud-Zwang
  • CPU/GPU-Hybrid
  • DSGVO-konform – Daten gehören dem User
  • LLM austauschbar (aktuell Qwen 7B, lokal)

Zustand statt Prompt.
Rekursion statt Simulation.
Erklärbarkeit statt Black Box.

Sämtlicher Anwendungscode wurde von 486DIM LABS, der KI-Softwareentwicklung von WOLFSBERG INDUSTRIES, vollständig in Thüringen entwickelt.

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